< Plastikfrei reisen - geht das?
16.12.2019

Plastikfrei einkaufen auf dem Land?!?

Tipps aus der Praxis


Plastikfrei - unverpackt - lose - ....

viele Schlagworte, die quer durch die Otto-Normal-Bürger-Gesellschaft zu hören sind und wenn Frau dann noch belesen ist, kommt man um den Versuch, Plastikfrei einzukaufen, nicht herum.

Aber wie kommt man jetzt zu einem plastikfreien Einkauf, wenn man "Mitten in der Pampa" lebt und für den Einkaufs-Versuch nicht sein gesamtes Kilometer-Budget eines Monats "verjubeln" möchte? Denn dann stellt sich die Frage, was schlimmer ist: zig Kilometer mit dem Auto oder doch das Mehl in der Papiertüte? 

Deshalb hier meine Tipps & Erkenntnisse aus der Praxis:

Die wichtigste Erkenntnis zuallererst: Nie aufgeben und immer dran bleiben!

Die nächste wichtige Erkenntnis war: Mit Menschen in´s Gespräch kommen, dadurch erreicht man am meisten!

Immer den Stoffbeutel/Jutesack oder Einkaufskorb parat haben, am besten einen in jeder Handtasche, das spart zumindest die Einkaufstasche.

Bei Obst und Gemüse wird man im Supermarkt manchmal schiefangeschaut, wenn man es lose auf´s Band legt, aber bekommen hab ich es bis jetzt immer. Natürlich nur, wenn es nicht bereits vorher verpackt ist.

Um die anderen, vor allem die Händler zum Umdenken zu bringen, sollte man immer ins Gespräch kommen, also nachfragen, ob es das oder jenes auch unverpackt gibt, und zwar am Besten jedes Mal bei einem anderen Verkäufer. Erst mal wird man als "Spinner" abgetan, aber irgendwann bringt man die andern auch zum Nachdenken.

Selber machen statt fertig kaufen spart sehr viel Plastik, so z.B. die eingekochte Tomatensugo statt der fertigen Tetrapack-Sugo!

Der Einkauf auf dem Wochenmarkt ermöglicht vieles. Außerdem kann man dort ganz oft direkt mit dem Produzenten ins Gespräch kommen, und so wieder Ideen geben. 

Regionale und lokale Produzenten und Händler nutzen. Für den Landkreis Haßberge kann man hier schauen: https://www.regionales-bayern.de/regionen/direktvermarkter-hassberge/
Aber nicht alle Landwirte sind überall eingetragen und gelistet, manchmal hilft es schon mit offenen Augen durch die Welt und das Land zu gehen, dann findet man oft jemanden, der Eier verkauft, oder Kartoffeln direkt aus dem Keller, oder Kürbisse direkt vom Feld, oder oder oder ...

Sich, z.B. mit der Großfamilie zusammen tun und teilen, dann kann man z.B. auch Zucker im 25kg-Papiersack kaufen, ohne dass er zum großen Klumpen wird. Oder auch Hefe gibt es in der Kilopackung.

 

 

 

 

 

 


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