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VerantwortlICH handeln - zweiter Besuch in der Waldorfschule |   Blog

Das Plastiktagebuch und wie geht es jetzt weiter?

Das Plastiktagebuch und wie geht es jetzt weiter?

Dein Plastiktagebuch

Beim ersten Besuch unseres Kooperationspartners im Modell-Projekt "VerantwortlICH handlen", der freien Waldorschule Haßfurt, bekamen die beteiligten Schüler*innen am Ende ein eigenes "Plastiktagebuch". Denn sich grundsätzlich über die Plastikmengen auf unserem Planeten ärgern ist das eine, aber bei sich selbst anzufangen der erste Schritt, um Veränderungen anzustoßen.

So sollten die Schüler*innen also zwei Wochen notieren und beobachten, wo wie viel Plastik bei ihnen anfällt. Welche Plastikartikel tauchen am häufigsten auf? Und welche Alternativen könntest Du Dir vorstellen?

In Kleingruppen sollten sich die Schüler*innen zunächst mit folgenden Fragen die Zeit Revue passieren lassen:

  • Mit wem hattest Du während der zwei Wochen Gespräche zum Thema Plastik(müll)?
  • War über die zwei Wochen auf Deinen Listen mehr oder weniger Plastik(müll) als Du gedacht hattest?
  • Hat sich über die zwei Wochen die Plastikmenge bei Dir reduziert?
  • Auf welchen Plastikartikel aus Deinem Alltag, den Du bisher benutzt hast, konntest oder könntest Du ganz leicht verzichten?
  • Auf welchen Plastikartikel aus Deinem Alltag könntest Du auf keinen Fall verzichten?
  • Welcher Plastikartikel taucht am häufigsten in Deiner Liste auf?
  • Meine Idee für weniger Plastik in meinem Alltag – und wie ich sie umsetze/umsetzen werde.

 

Bei der gemeinsamen Auswertung wurde klar: 

  • Viele Eltern der Schüler*innen der Waldorfschule achten bereits jetzt auf einen möglichst plastikfreien Einkauf und bevorzugen plastikfreies Material.
  • Im Alter der Jugendlichen hat man auf die Einkäufe und Anschaffungen im Haushalt der Eltern weniger Einfluss und kann eher bei eigenen Käufen auf plastikfrei achten.
  • Es gibt einzelne Gegenstände aus Plastik, auf die man auf keinen Fall verzichten möchte, allen voran bei den meisten das Handy. Ein schonender Umgang bzw. möglichst lange Nutzung des Gegenstands sollte hier aber im Fokus stehen.
  • Für viele Verpackungen als Plastik ist es nicht schwer, plastikfreie Alternativen zu finden.
  • Anstatt sich viel vorzunehmen und dann vielleicht doch nicht umzusetzen, ist es sinnvoll, sich zunächst eine Idee herauszugreifen und diese dann dafür konsequent zu verfolgen (zum Beispiel zukünftig festes Shampoo statt Shampoo in Flaschen zu nutzen, immer eigene Taschen zum Einkaufen mitzunehmen, etc.)

Du hast auch Lust, für einige Tage ein Plastiktagebuch zu führen oder möchtest es für Deine Klasse/Gruppe/Freunde nutzen? Unter UBiZ-Downloads ist eine pdf Version zum Selbstausdrucken kostenlos verfügbar!

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