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restlos WERTvoll

2021/2022: Schätze auf Deinem Teller

Verschoben ist nicht aufgehoben – wir starten ein Jahr verzögert mit unserem neuen Modellprojekt zum Thema Lebensmittelverschwendung!
Karottengrün-Pesto, Tomaten-Brotsuppe, Semmelbrösel-Quiche oder selbst angesetzter Zitronen-Reiniger – was haben diese Kreationen gemeinsam? Sie alle beinhalten in ihren Rezepten einen gleichen Gedanken: der Verschwendung von Lebensmitteln und dem leichtfertigen Entsorgen von noch absolut genießbaren Produkten, roh oder schon verarbeitet, den Kampf anzusagen!
Lebensmittelverschwendung ist ein globales Problem – weltweit verschwenden wir Menschen ca. die Hälfte der produzierten Nahrung. Schätzungen zufolge werden in der EU pro Jahr 88 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet. Dies entspricht umgerechnet einer Menge von 173 Kilogramm pro Person. In Deutschland alleine sprechen wir im Mittel von einem Lebensmittelabfallaufkommen von 12,7 Millionen Tonnen pro Jahr, Tendenz leider unverändert.

Die Gründe hierfür sind vielfältig. Bereits bei der Produktion am Acker fallen die ersten Tonnen an. In unserer vernetzten Welt werden Wertschöpfungsketten immer länger, was bedeutet, dass es zwischen Produzent und Konsument immer mehr Zwischenstationen für Produkte gibt. Auch während dieser, oft langen, Reise landen große Mengen an Lebensmitteln im Müll. Allerdings nimmt auch das Wissen um richtige Einkaufsplanung, korrekte Lagerung oder Verwertungsmöglichkeiten ab. Auch beim Thema „Mindesthaltbarkeitsdatum“ gibt es viele Fehlinformationen und Unsicherheiten. Zu guter Letzt: das günstig gekaufte Brot schmerzt deutlich weniger, wenn es im Biomüll landet, als zum Beispiel ein hochwertig produziertes und dafür teureres oder sogar ein selbst gebackenes Brot.

verantwortlICH Handeln

2019: Wunderbare Plastikwelt?

„Eigentlich schon Wahnsinn, da kostet ein Marken-Pulli 1000 Euro und dann steckt da Plastik drin!“ ärgert sich ein Schüler der 7. Klasse der Waldorfschule Haßfurt während seines Power-Point-Karaoke Vortrags. Die Waldorfschule ist Kooperationspartner für das UBiZ-Modellprojekt 2019 „VerantwortlIch handeln“ -kleine Teile, große Wirkung“ zum Thema Plastik und Mikroplastik in unserer Umwelt. Knappe 10 Minuten hatten 8 Kleingruppen bei der Auftaktveranstaltung Zeit, um sich kurz in die unterschiedlichsten Themen rund um Plastik, Recycling, Mikroplastik, Plastikmüll im Meer und in unserem Alltag einzuarbeiten und sich auf einen spontanen Kurzvortrag einzustellen. Zuhören kann jeder – aber warum, wenn man selbst schon jede Menge zu dem Thema weiß und zu sagen hat? Und bereits nach den ersten paar Sätzen war klar: das Thema ist bereits auch bei den Jugendlichen angekommen. Sorgen, Unverständnis, Ärger, aber auch Ideen und Handlungsalternativen sprudelten während verschiedenster Aktionen nur so hervor.

Step up for the planet

2018: Ein Flashmob für unseren Planeten

Nach kurzer Suche hatte sich die Tanzgruppe "The Magical Moves" aus Breitbrunn gefunden und sofort von dem Projektkonzept begeistern lassen. Bereits ab März 2018 wurde mit Eier und in Kooperation mit dem UBiZ fleißig an der Planung und der Organisation des Flashmobs geübt, bis alles saß. Auch an der Choreografie wurde lange gefeilt und geübt, bis alles saß. Als Thema des Flashmobs wurde der enorme Plastikverbrauch auf der Welt und damit auch die Verschmutzung der Meer durch Plastik und die Belastun durch Mikroplastik auserkoren. Denn, wenn wir so weitermachen und an unserem Verhalten nichts ändern, wird es im Jahre 2050 mehr Plastik im Meer geben als Fische (WDC Whale and Dolphin Conservation).

Kunstwerk Zukunft

2018: Bayernweites Umweltbildungsprojekt

Entschleunigte Welten - Kunstwerke der Zukunft

Nachhaltigkeit unabhängig von Alter, Geschlecht, Kultur und Vorwissen zugänglich machen - das funktioniert mit Kuns. Darum haben sich 2018 insgesamt 21 Akteuer der Umweltbildung am bayernweiten Projekt "KunstWerkZukunft" - Natürlich nachhaltige Lebensstile" beteiligt. Die dabei durch Jugendeliche entstandene Kunstwerke regen zum Nachdenken an.
Ein Beispiel sind die zwei außergewöhnlichen Kunstwerke, die regionale Künstler*innen aus Unterfranken gemeindsam mit Schüler*innen unter Anleitung des UBiZ und des Walderlebniszentrums (WEZ) Gramschatzer Wald im Projekt "Von der Beschleunigung zur Entschleunigung - Nachhaltig im Gleichgewicht" geschaffen haben.
Beschleunigung begegnet uns immer und überall, jeden Tag aufs Neue. Wer lansam ist, wird von der Gesellschaft abgehängt. Schule, Studium, Ausbildung, Beruf - ein entschleunigtes Leben oder eine Work-Life-Balance ist unter gegebenen gesellschaftlichen Voraussetzungen kaum mehr möglich. Daher fokussierte sich das UBiZ gemeinsam mit dem WEZ auf das Thema Entschleunigung.

 

UmweltBildungsZentrum Oberschleichach

Pfarrer-Baumann-Straße 17 | 97514 Oberaurach
Tel: 09529.9222-0
Fax: 09529.9222-50
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Öffnungszeiten

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und 13:00 bis 16:00 Uhr
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